Bestände gesammelt importieren und exportieren
Mit den Massenwerkzeugen lädst du Lagerdaten als Excel-Datei hoch oder exportierst den aktuellen Bestand mit wenigen Klicks. Das spart Zeit bei Inventuren, Sammelkorrekturen und der Abstimmung mit Einkauf oder Team.
Beim Import entscheidet die Datei selbst, ob ein Bestand gesetzt oder nur verändert wird. Prüfe deshalb die Spalte movement_type und die Artikelkennung in jeder Zeile, bevor du die Datei hochlädst.
Excel-Datei hochladen und Bestandsbewegungen gesammelt ausführen.
Den aktuellen Bestand als Excel-Snapshot herunterladen.
Starte mit einer sauberen Excel-Vorlage und fülle die Zeilen in Ruhe aus.
Nach dem Upload siehst du sofort, wie viele Zeilen übernommen wurden und welche Fehler es gab.
[Platzhalter für Screenshot: Abschnitt Massenwerkzeuge in Lagerverwaltung mit den Karten Massenimport und Massenexport]
[Platzhalter für Screenshot: Formular Massenimport mit den Feldern Excel-Datei, Anpassungsart und Lagerort]
[Platzhalter für Screenshot: Ergebnisbox nach dem Import mit Importierte Zeilen, Fehlgeschlagene Zeilen und der Fehlerliste]
Die Massenwerkzeuge sind für Aufgaben gedacht, die du nicht Zeile für Zeile im Artikel erledigen willst. Du importierst große Mengen an Bestandsänderungen gesammelt oder exportierst den aktuellen Stand für Einkauf, Inventur oder Archivierung.
Damit arbeitest du schneller, wenn viele Artikel gleichzeitig angepasst werden müssen.
Rufe im Bereich Lagerverwaltung den Abschnitt Massenwerkzeuge auf.
Lade eine Vorlage herunter oder exportiere den aktuellen Bestand.
Trage Artikel, Mengen, Lagerort und Bewegungsart sauber ein.
Nach dem Upload kontrollierst du die Import-Ergebnisse und Fehlerzeilen.
| Feld | Pflicht oder optional? | Wofür? | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Excel-Datei | Pflicht | Die Datei mit den Lagerdaten im Format .xlsx oder .xls | inventur-mai.xlsx |
| Anpassungsart | Pflicht | Legt fest, wie die Werte aus der Datei verarbeitet werden | Bestand setzen |
| Lagerort | Optional | Standard-Lagerort für den Import, wenn die Datei keinen eigenen Lagerort nennt | Hauptlager |
| Spalte | Pflicht oder optional? | Wofür? | Beispiel |
|---|---|---|---|
| item_id | Optional, aber eine der Artikelkennungen muss gefüllt sein | Eindeutige Artikel-ID aus QWORKER | 125 |
| sku_code | Optional | Artikelkennung über den SKU-Code | ART-2024-01 |
| barcode | Optional | Artikelkennung über den Barcode | 4012345678901 |
| title | Optional | Artikelname als Zusatzkennung | Verpackung A |
| warehouse_code | Optional | Lagerort-Code für die Zeile | HAUPTLAGER |
| movement_type | Optional | Technische Bewegungsart für die Zeile | set |
| quantity | Pflicht | Menge oder Zielwert, je nach Bewegungsart | 24 |
| reason | Optional | Kurzer Grund für die Buchung | Inventurkorrektur |
| note | Optional | Interne Zusatznotiz | Lieferung am Nachmittag eingetroffen |
Du musst nicht alle Kennungen füllen. QWORKER sucht den Artikel über die erste passende Angabe in der Datei. Am sichersten ist es, wenn du pro Zeile nur eine eindeutige Artikelkennung verwendest und die restlichen Spalten sauber pflegst.
Nach der Zählung trägst du die neuen Sollmengen in die Vorlage ein und importierst die Datei mit Bestand setzen.
Eine neue Lieferung enthält 20 Stück. In der Datei nutzt du Zugang und buchst die Menge gesammelt ein.
Du exportierst den aktuellen Bestand und gibst die Datei an Einkauf oder Leitung weiter, damit alle denselben Stand sehen.
F: Muss ich für jede Zeile eine Artikel-ID eingeben?
A: Nein. Du kannst auch SKU, Barcode oder Titel verwenden. Wichtig ist nur, dass der Artikel eindeutig erkannt wird.
F: Welche Datei funktioniert für den Import?
A: Eine Excel-Datei im Format .xlsx oder .xls.
F: Was passiert, wenn einzelne Zeilen fehlschlagen?
A: Der Import läuft weiter und zeigt dir die fehlerhaften Zeilen separat an.
F: Kann ich den Import für einen bestimmten Lagerort begrenzen?
A: Ja, wenn Lagerorte aktiv sind, kannst du im Formular einen Lagerort auswählen oder die Zeile über warehouse_code steuern.
Problem: Die Datei wird nicht akzeptiert.
Lösung: Prüfe, ob es wirklich eine .xlsx- oder .xls-Datei ist und ob die Datei nicht beschädigt ist.
Problem: Eine Zeile wird als Fehler gemeldet.
Lösung: Kontrolliere die Artikelkennung, die Menge und den Lagerort-Code in genau dieser Zeile.
Problem: Der Import wirkt anders als erwartet.
Lösung: Prüfe die Spalte movement_type. Dort wird festgelegt, ob Bestand gesetzt, erhöht oder reduziert wird.
Problem: Der Export startet nicht.
Lösung: Prüfe, ob der Browser den Download blockiert oder ob du die nötigen Rechte hast.
Problem: Nach dem Import fehlt eine Lagerort-Zuordnung.
Lösung: Dann war kein Lagerort gewählt und die Zeile enthielt keinen gültigen warehouse_code.
Die Massenwerkzeuge sind die schnellste Lösung, wenn viele Lagerdaten auf einmal bewegt werden. Mit einer sauberen Excel-Vorlage, klaren Kennungen und einer kurzen Ergebnisprüfung hältst du Bestände zuverlässig aktuell, ohne jede Änderung einzeln ausführen zu müssen.