Sauberer Katalog, weniger Nacharbeit
Ein sauber gepflegter Artikelstamm spart dir in Angeboten, Rechnungen, Shop und Lager viel Zeit. Wenn Namen, Kategorien, Einheiten und Steuern klar geregelt sind, findest du Artikel schneller und vermeidest Fehler bei späteren Belegen.
Änderungen am Artikelstamm wirken nicht auf bereits gespeicherte Angebote, Rechnungen oder Bestellungen zurück. Prüfe Stammdaten deshalb vor allem dann, wenn ein Artikel schon in vielen Belegen verwendet wurde.
Verwende eindeutige Titel, damit du Artikel später sofort wiedererkennst und die Suche zuverlässig bleibt.
Halte die Artikelkategorien klein und logisch. So werden Liste, Filter und Import deutlich übersichtlicher.
Lege Einheiten und Steuersätze einmal sauber fest und nutze sie dann durchgängig in allen Artikeln.
Nutze Bilder und Sichtbarkeit nur dort, wo sie wirklich helfen. Bestandsfelder brauchst du nur, wenn die Lagerverwaltung aktiv ist.
[Platzhalter für Screenshot: Artikelliste mit Kategorie-Filter, sauberen Artikelnamen und übersichtlichen Spalten]
Ein guter Artikelstamm ist nicht möglichst groß, sondern möglichst klar. Wenn du jeden Artikel mit einem eindeutigen Namen, einer passenden Kategorie, einer festen Einheit und einem sauberen Steuersatz pflegst, sparst du später viel Arbeit.
Besonders wichtig ist, dass du vor dem ersten größeren Import einmal die Grundregeln festlegst. Danach müssen neue Artikel nur noch nach diesem Muster ergänzt werden.
Lege eine einfache Benennungsregel fest, damit neue Artikel gleich aussehen.
Ordne Artikel nur dort ein, wo sie später wirklich gesucht oder gefiltert werden.
Pflege Einheiten und Steuern vor dem Import oder vor der Serienpflege.
Prüfe neue Artikel einmal in einem Angebot oder einer Rechnung, bevor du sie breit einsetzt.
| Bereich | Gute Praxis | Warum wichtig? | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Titel | Kurz und eindeutig | Schnell wiederfindbar in Suche und Belegen | Wartung Basic |
| Beschreibung | Nur so lang wie nötig | Hilft im Angebot und in der Rechnung | Monatliche Betreuung, 2 Stunden |
| Kategorie | Wenige, klare Gruppen | Bessere Filter und saubere Struktur | Dienstleistungen |
| Einheit | Immer gleich benennen | Verhindert doppelte Schreibweisen | Stück oder Std. |
| Steuer | Zentral und korrekt anlegen | Vermeidet Rechenfehler | 19 % |
| Preis | Netto oder Brutto bewusst wählen | Sorgt für gleiche Kalkulation in allen Belegen | 149,00 |
| Bilder | Nur relevante Bilder verwenden | Bessere Übersicht ohne Medienchaos | 1 Hauptbild |
| Sichtbarkeit | Nur wenn nötig aktivieren | Verhindert versehentliche Freigaben | Im Kundenportal anzeigen |
Ein wiederkehrender Service bekommt einen eindeutigen Titel, die Kategorie Dienstleistungen und die Einheit Std..
Ein Produkt wird mit Bild, korrektem Preis und Kundenportal-Sichtbarkeit gepflegt, damit es im Shop sauber erscheint.
Ein Lagerartikel wird nur dann mit Bestandswerten gepflegt, wenn die Lagerverwaltung wirklich aktiv genutzt wird.
F: Wie viele Kategorien sollte ich anlegen?
A: Nur so viele wie nötig. Weniger, aber klare Kategorien sind im Alltag meist besser.
F: Soll ich lieber viele Details im Artikelstamm pflegen?
A: Nur die Details, die du später wirklich brauchst. Zu viele Felder machen die Pflege unnötig schwer.
F: Muss jeder Artikel ein Bild haben?
A: Nein. Bilder helfen nur bei Artikeln, bei denen die visuelle Anzeige wirklich sinnvoll ist.
F: Wie teste ich neue Stammdaten am besten?
A: Lege einen Testartikel an und prüfe ihn einmal in einem Angebot oder einer Rechnung.
Problem: Zwei Artikel haben fast denselben Namen.
Lösung: Vereinfache die Benennung und nutze eine feste Namensregel.
Problem: Die Einheit ist mal ausgeschrieben und mal abgekürzt.
Lösung: Entscheide dich für eine Schreibweise und ziehe sie konsequent durch.
Problem: Eine Rechnung rechnet mit falschen Werten.
Lösung: Prüfe Preis-Modus, Steuer und Einheit im Artikelstamm.
Problem: Im Shop tauchen zu viele Artikel auf.
Lösung: Schalte die Sichtbarkeit nur für die Artikel frei, die Kunden wirklich sehen sollen.
Gute Artikelpflege ist vor allem eine Frage der Klarheit. Wenn du Namen, Kategorien, Einheiten, Steuern und Sichtbarkeit einmal sauber regelst, wird fast der gesamte Rest in QWORKER einfacher.